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Autor: Marion

Windrad

Windrad

Nun sind sie fertig. Meine 15 Windräder.
Dieser Block sieht sehr unspektakulär aus. So auf den ersten Blick.

Windrad

Ich dachte mir schon, dass sich der Teufel im Zuschneiden versteckt. Andrea von der Quiltmanufaktur weist schließlich extra daraufhin.
Die rechte Stoffseite muss beim Zuschneiden oben liegen! Lag sie auch. Aber eben nur die Hälfte der Rechtecken, denn ich schnitt die Recktecke bei gefaltetem Stoff zu. Ich merkte meinen Fehler zum Glück recht schnell, sodass der Ausschuss zu verkraften ist. Trotzdem ärgerlich…
Dafür freue ich mich, dass ich nicht gleich bei den ersten war, die ihre Windräder zeigten: bei Ingrid entdeckte ich nämlich den tollen Zuschneidetrick mit Schablone: die Schablone wird unter das Lineal geklebt. Auf diese Weise braucht man die Schnittkante nicht auf dem Stoff anzeichnen!

Windrad Zuschnitt

Windrad Zuschnitt

Windrad Zuschnitt

Als ich alle Teile zugeschnitten hatte, war das Nähen ein Klacks. Und so ist schon die vierte Reihe des Jahresquilts fertig!

Windrad nähen

Liebe Andrea, vielen Dank für die detaillierte Anleitung. Es war mir auch in diesem Monat wieder eine Freude.

Windrad

Habt ihr schon die vielen anderen Windräder gesehen? Es sind wieder sooo schöne Reihen dabei.

Liebe Grüße
Marion

Jahresquilt work in progress

 

Stoff: Brighton von Stoffabric gekauft bei Quiltmaus

Die Windräder sind auch beim Creadienstag, Handmade on Tuesday und den DienstagsDingen zu sehen.

Wonky Star

Wonky Star

Sterne im März?
Klar! Sterne gehen immer. Haben wir doch im Sommer die schönsten Sternenhimmel!
Wonky: schief, wackelig, schwach. Soweit die Übersetzung. Asymmetrisch fehlt. Wie auch immer…

Wonky Star

Mit vielen Bildern zeigt uns Verena von einfach bunt wie die Sterne zu nähen sind. Die Anleitung ist wieder absolut anfängertauglich! DANKE.

110 Teile galt es zu zuschneiden. Das ist damit der bislang aufwendigste Block. An einem verregneten Sonntag gab ich mich dieser meditativen Arbeit hin. Schneiden. Anzeichnen. Nähen. Schneiden. Nähen…

Wonkystar nähen

Viel zu spät am Abend hatte ich die 10 Wonky Stars fertig gestellt. Das letzte Bügeln verschob ich auf den nächsten Tag. Zufrieden sank ich ins Bett.

very wonky

Beim Bügeln sah ich es dann: 2 Wonky Stars waren very wonky! Es war eindeutig zu spät am Tag zuvor. Na denn, trennen. Bei den kurzen nicht verriegelten Nähten kein Problem. Ruck zuck waren die Zacken auf die richtige Position gedreht.

Wonkystars

Mir gefallen diese Sterne sehr. Inzwischen bekomme ich eine ungefähre Ahnung wie der Quilt einmal aussehen wird. Am kommenden Sonntag legt uns Andrea von der Quiltmanufaktur den nächsten Block ins Nest. Ich freu’ mich drauf!

row by row

Liebe Grüße
Marion

 

PS: Das Patchworkfieber hat mich, glaube ich, schon erwischt: aus den abgeschnittenen Ecken entstanden kleine Windmühlen….

Windmühlen

 

verlinkt bei: CreadienstagDienstagsdinge

Weihnachtsgeschenke

Weihnachtsgeschenke

Weihnachtsgeschenke! Und dabei hat gerade der Frühling begonnen, jedenfalls im Kalender!
Wenn Ihr jetzt meint, ich sei früh dran, dann kann ich nur mit “eher etwas spät” erwidern. Aber das habt Ihr euch sicher schon gedacht.

A&J

Wie in jedem Jahr kommt Weihnachten völlig unerwartet schnell am 24.12! Das kennt ja irgendwie auch jeder. Ich schaffte es noch den Stoff für die Wünsche meiner Mädels zu kaufen, aber dann war Feierabend. So gab es Stoffpakete geschenkt.

Hoodie Lynn

Für die eine Tochter sollte es ein Hoodie sein. Lynn von Pattydoo ist ein Familienliebling. Sehr gerne getragen von den Schwestern und der Mutter. Ich vernähte den Alpenfleece von Pumuckl-Stoffversand4u, einen witzigen Sweat für Kapuze und Taschen und Ringelbündchen.
Der Alpenfleece ist super kuschelig, dick und sehr warm. Das kann man bei den derzeitigen Temperaturen gut gebrauchen.

Lillesol&pelle 16

Die andere Tochter wünschte sich einen Bademantel. Dass dieser mit Kapuze werden würde war mir ohne Nachfrage klar. Ich entschied mich für das Modell von Lillesol & Pelle. Der Frottee und der Feinrippjersey sind auch von Pumuckl-Stoffversand4u. Mit dem Feinrippjersey fütterte ich die Kapuze. Diese verstürzte ich mit dem Vorder- und Rückenteil. So sind keine Nähte zu sehen, was mir besonders gut gefällt. Der Frottee ist ganz weich und sehr angenehm zu tragen. Auch der Feinrippjersey, den ich schon für mein Kleid Dira vernähte, ist von einer tollen Qualität.

Llillesol&Pelle 16

Irgendwo im Netz sah ich mal einen Bademantel mit Bündchen an den Ärmeln. Diese Idee habe ich hier sehr gerne übernommen.

Meine Mädels waren beim Anblick der Stoffpakete an Weihnachten sehr überrascht, zumal ein Mädel nicht nähen kann. Dafür ist die echte Freude jetzt um so größer. Die Bademantel-Tochter sah mir beim Nähen zu und sagte, dass sie sich jetzt schon vorstellen kann, wie kuschelig es demnächst nach dem Duschen sein wird. Auch die Hoodie-Tochter ist von ihrem neuen Pulli schwer begeistert.

Die Mama freut’s!
Ihr habt bestimmt alle Weihnachtsgeschenke 2017 pünktlich abgeliefert, oder?

Liebe Grüße
Marion

PS: Die Fertigstellung war im Februar….

 

Stoffe: alle von Pumuckl-Stoffversand4u
Schnitte: Hoodie: Lynn von Pattydoo; Bademantel: Lillesol & Pelle Nr. 16

 

Dreifache Freude zum Freutag!
Und große Mädels sind bei Weibsdinge für kalte Tage und Sonstiges willkommen!

Turnbeutel – nähen für einen guten Zweck

Turnbeutel – nähen für einen guten Zweck

Bei Spendenaufrufen reagiere ich eher zurückhaltend. Vor allem wenn diese per Post nach Hause kommen, aufwändig gestaltet, mit Kinderfotos und kleinen Geschenken versehen. Da fühlt man sich beinahe verpflichtet.
Ich nicht. Denn ich frage mich, wo meine Geldspende bleibt: Kommt sie dort an, wo sie wirklich gebraucht wird oder werden damit die teuren Drucksachen und Geschenke, die kein Mensch braucht, finanziert.
Es ist nicht so, dass ich vor dem Elend in dieser Welt die Augen verschließe; es gibt viele Projekte, die förderungswürdig sind. Aber von dieser Post halte ich nichts. Das Geld kann bestimmt sinnvoller ausgegeben werden.
Soweit meine Meinung. Wie steht Ihr zu diesem Thema? 
Außerdem habe ich “mein” Herzensprojekt gefunden, das ich völlig unbürokratisch unterstütze. Zu diesem Projekt werde ich demnächst einen Beitrag schreiben.

Turnbeutel

Wie viele von euch auch, erhielt ich kürzlich eine Mail vom Veritas Nähmaschinenwerk, mit der Bitte, Turnbeutel für arme Kinder in Deutschland zu nähen. Diese Aktion unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk e.V.
Eine solche Aktion gefällt mir sehr, denn beinahe unbürokratisch kommt die Hilfe/Spende zu 100% Prozent dort an, wo sie gebraucht wird.
Für mich war sofort klar, dass ich hier helfen möchte. Stoff gibt es reichlich in meinem Lager. Ich entschied mich für gestreiften Köper, alte Jeans und Schweden-Baumwolle als Futter. Nur Kordel musste ich noch kaufen.
Das Schnittmuster habe ich hier heruntergeladen. So sind die Turnbeutel alle gleich groß. Ruck zuck waren zwei Turnbeutel fertig.

Turnbeutel

Jetzt hoffe ich, dass sich die Kinder über die Turnbeutel (nicht nur meine) freuen und gerne benutzen werden.
Ich wünsche dieser Aktion viel Erfolg und den Kindern eine schöne und unbeschwerte Schulzeit, dass auch sie gute Chancen für ihre Zukunft bekommen.

Turnbeutel zickzack

Wenn Ihr auch mithelfen möchtet, dann registriert euch auf der Seite von Veritas, näht Turnbeutel und sendet sie bis zum 20. März 2018 ein.
Ich wünsche euch viel Spaß.

Liebe Grüße
Marion

Turnbeutel Schlaufe

 

Die Turnbeutel sind auch bei den Herzensangelegenheiten, dem Creadienstag, Handmade on Tuesday und den Dienstagsdingen zu sehen

Bright Hope

Bright Hope

Bright Hope heißt der Februar Block für den Jahresquilt von 6 Köpfe 12 Blöcke. 15 Blöcke mit einer Größe von 4 x 4 Inch sollen genäht werden. Nadra beschreibt sehr gut und absolut anfängertauglich wie ihr Lieblingsblock genäht wird.

Bright Hope

Ich habe ja gar keine Ahnung vom Patchworken. Bei den unendlich vielen schönen Stoffen mit ihren Mustern und Farben bin ich hoffnungslos überfordert. Was stellt man wie am besten / schönsten zusammen? So entschied ich mich, wie bei Gesine von Allie and Me Design gesehen, für eine Regenbogenkollektion. Das würde mir die Sache einfach machen, dachte ich. Für jede Reihe zwei neue Farben plus den Hintergrundstoff. Hört sich erst mal gut an. So liegen oberhalb der beiden Rottöne von den Herzen Orange und Gelb in meinem Stapel.

In Lüneburg schnitt ich also 75 Teile nach Anleitung zu und nähte. Ruck zuck waren die 15 Blöcke zusammen- und aneinander genäht. Weit weg von zu Hause und den Herzen. Mir gefiel mein neues Tischband so lange bis ich es neben die Herzen legte. Meine Begeisterung war sehr schnell dahin.

Bright Hope und Herzen

Ich finde den Übergang zu hart. Ein Regenbogen verläuft sanft. Wie sollte ich nun hinbekommen, dass der Farbverlauf sanfter verlief? Ich sah immer wieder auf den Stoffstapel. Es dauerte ein wenig, bis mir die Idee kam…

Ich werde die Herzen in der Mitte des Quilts platzieren. Nach oben hin werde ich die hellere Farbe der unteren Reihe mit der dunkleren der beiden darüber liegenden Farben kombinieren, nach unten hin die dunklere mit der helleren der unterhalb liegenden beiden Farben. Das soll nun jemand verstehen… *Grins*

Auf dem Bild wird es erkennbar wie ich es meine. Zur Hilfe nochmal mein Stoffstapel.

Fat Quaters

Und hier nochmal die Herzen mit den orange-gelben Bright Hopes und den hellrot-orangen Bright Hopes.

Bright Hope und Herzen

Bright Hope und Herzen

Mir gefällt es so viel besser. Was meint Ihr?

Nun habe ich 15 Blöcke orange-gelber Bright Hopes übrig. Was mache ich denn damit? Und mit den abgeschnittenen Ecken von den Herzen, die ich schon mal zu Quadraten vernäht habe?
Mir wird etwas einfallen! *Lach* Trotzdem bin ich offen für eure Vorschläge!
Nächste Woche gibt es dann das nächste Thema! Ich freu’ mich drauf!

 

Liebe Grüße
Marion

Bright Hope orange rot

Stoff: Brighton von Stof fabrics gekauft bei Quiltmaus

Dienstagsdinge

 

#lüneburgnäht2018 – Das Kleid Dira

#lüneburgnäht2018 – Das Kleid Dira

Am vergangenen Wochenende trafen sich 60 stoffsüchtige und nähverrückte Frauen in Lüneburg und nähten auf Teufel komm raus. Und ich war mit dabei. Es hat so viel Spaß gemacht in großer Runde zu nähen, zu quatschen, zu fachsimpeln und sich vor allem kennen zu lernen. Einige Frauen kannte ich von Instagram oder weil ich ihre Blogs lese. Aber es ist viel schöner, wenn das virtuelle Kennen Wirklichkeit wird!

Gruppenbild mit Karl

Da lag noch der Jersey, der ein Weihnachtskleid werde sollte. Ich schaffte es nicht mehr ein neues Kleid zu nähen und zog mein schwarzes Kleid an, das irgendwie immer eine gute Entscheidung ist. Da Dani Krüger von Prülla eine der Organisatorinnen war, kam ich auf die Idee, bei ihr nach einem Schnitt Ausschau zu halten. Und prompt stolperte ich über das Kleid Dira, das im letzten Sommer schon auf vielen Blogs zu sehen war. Mir gefiel damals schon die Betonung der Naht unterhalb der Brust durch eine Paspel.

Paspel sitzt richtig

Den Papierschnitt hatte ich schon zu Hause vorbereitet. Dazu gehörte auch das Ausmessen des Brustpunktes. Das ist notwendig, damit die Paspel unterhalb der Brust sitzt. Ich brauchte allerdings nichts zu ändern.
In Lüneburg begann das Nähwochenende für mich mit dem Zuschneiden des Kleides. Alles passte genau aufeinander. Die Belege steppte ich mit einer breiten Zwillingsnadel ab, ebenso die Säume. Schneller als gedacht war das Kleid auch schon fertig genäht.

Kleid passt

Ich finde es perfekt. Ich fühle mich in diesem Kleid total wohl. Es hat definitiv das Potenzial für ein Lieblingskleid!

Damit hatte ich nicht gerechnet. Panik: Ich hatte zu wenig Material dabei!
Ein Spaziergang durch das wunderschöne aber schneeregnerische Lüneburg führte uns am Samstag in die Tilla-Box, den kleinen, feinen Stoffladen von Silke Weber, der zweiten Organisatorin. Dort freundete ich mich mit einem dünnen Sweat in jeansblau mit zartem Blumen- und Vogelprint an. Daraus schnitt ich ein Shirt nach dem Dira-Schnittmuster zu. Ich verlängerte die vordere Passe und das Rückenteil auf Shirtlänge. Danke Daniela für die tolle Idee. Das Shirt beendete ich erst zu Hause am Sonntagabend. Auch dieses passt perfekt.

Ich hatte zwar wenig Material dabei, aber arbeitslos war ich trotzdem nicht. Für Samstag hatte ich mir die Bright-Hope-Blöcke für den Jahresquilt von 6Köpfe12Blöcke vorgenommen und beendet. Und da Christiane von Orangepoppies Shirts für ihre Enkeltochter fertigte, konnte ich mir den Schnitt ausleihen und aus den Resten des Kleiderjerseys noch ein Kindershirt beginnen. Dieses wartet noch auf seine Fertigstellung.

Ein tolles und produktives Wochenende ging viel zu schnell vorbei. Zu gerne bin ich im nächsten Jahr wieder mit von der Partie!
Vielen Dank an Corinna und Nora für das lustige ‘Shooting’! Und auch ein herzliches Danke an Silke und Dani für die Organisation!

Liebe Grüße an euch alle! Es war mir ein großes Vergnügen
Marion

Karl

 

PS: Dieser Blogpost ist frei von Werbung; ich habe das gesamte Material vollständig bezahlt!

Schnitt: Kleid Dira von Prülla
Stoff: Feinrippjersey von Pumuckl-Stoffversand4u, Sweat-Print von Tilla-Box

Heute ist MeMadeMittwoch!

 

Herzen im Januar

Herzen im Januar

Die Zeit ist reif für Patchwork!

Fat quaters

Patchwork fasziniert mich schon seit Jahrzehnten. Da sind diese vielen (traditionellen) Muster, die eine bestimmte Bedeutung haben. Die Kombination und Wirkung der Farben und Stoffmuster. Und nicht zuletzt der Stoff.

Bislang machte ich einen großen Bogen um alles, das mit Patchwork zu tun hat. Ich fürchtete Suchtgefahr und zu wenig Zeit um Begonnenes fertig zu stellen. Außerdem wollte ich über Patchwork für mich erst nachdenken, wenn meine Mädels das selbst Genähte nicht mehr anziehen wollen. Diese Phase liegt lange hinter uns. Inzwischen freuen sie sich wieder über selbst Genähtes. Und da meine Garderobe zur Zeit ganz gut sortiert ist, ist die Zeit für Patchwork endlich gekommen:

Herz im Januar

Im letzten Jahr stieß ich immer wieder auf ‘6 Köpfe 12 Blöcke’. Ein Jahres-Sew-Along, das Gesine von allie-and-me und ihre 5 Kolleginnen, Dorthe, Nadra, Andrea, Verena und Katharina, in diesem Jahr fortsetzen. 2018 wird jeden Monat eine Reihe kleiner Blöcke genäht. So entsteht bis Dezember ein ‘Row-by-Row’. Auf den Blogs der 6 Köpfe gibt es ausführliche Erklärungen zur Verarbeitung und der farblichen Sortierung der Stoffe. Alles super erklärt, auch für Anfänger. Also für mich…

Herzen im Januar

Ich kaufe Stoffe am liebsten offline. Im Laden. Aber für dieses Projekt stöberte ich durch’s Netz. Ich entschied mich für Brighton von Stoffabrics bei Quiltmaus. Ich kaufte das Regenbogensortiment als Fatquaters. Als Hintergrund wählte ich Beige, wovon ich jetzt 4 m vorrätig habe.

Nach Gesines Anleitung schnitt ich die Streifen und Quadrate zu. Inch-Lineale darf ich seit 2 Wochen auch mein Eigen nennen….

Herz im Januar

Das Nähen ging mir gut von der Hand, bzw. von der Maschine. Und so reihte sich Herz an Herz in zweierlei Rot. Ganz klassisch. Spaß hat es gemacht und ich freue mich schon auf den 1. Februar. Dann gibt es die nächste Aufgabe!

Liebe Grüße
Marion

 

verlinkt mit: allie and me design, Dienstagsdinge, Handmade on Tuesday, Creadienstag, Herzensangelegenheiten 2018

1. Bloggeburtstag: Rückblick – Ausblick

1. Bloggeburtstag: Rückblick – Ausblick

Rückblick

Ziemlich spontan ging vor einem Jahr mein erster Blogpost online. Die Frage, ob noch ein Blog mit Selbstgemachtem nötig sei, kann ich bis heute nicht eindeutig beantworten. Aber ich kann sagen, dass es mir Spaß machte, mein Genähtes hier zu präsentieren, meinem neu entfachtem Nähfieber eine Plattform zu geben. Ich dachte ursprünglich, dass ich den Blog mit verschiedenen Dinge rund ums Selbermachen würde füllen können. Es blieb bei Genähtem.

Es sind einige sehr nette, bislang virtuelle Kontakte entstanden. Ich entdeckte viele weitere schöne Blogs. Leider ist meine Zeit, diesen alle zu folgen, zu lesen und zu kommentieren sehr begrenzt.

Zum Bloggen gehört auch eine Kamera. Sie ist allerdings immer noch ein Buch mit, sagen wir mal, vielen Siegeln. Meine Fähigkeiten sind also ausbaufähig! Das ist auch mit ein Grund dafür, dass ich nichts aus meiner Küche zeigte. Kochen UND backen UND fotografieren war irgendwie zu viel. Aber es gibt ja Instagram. Hier bin ich seit Februar unterwegs und es gefällt mir sehr gut. So sind Brote und Kuchen doch noch online gegangen.

Die meiste Freizeit verbrachte ich an der Nähmaschine. Ich nähte und nahm an zwei Link-Partys teil. Das waren 12 Colours of Handmade Fashion von Selmin (Tweed & Greet) und ich nähe mir meine Minigarderobe von Miriam (Brülläffchen). 12 mal war ich bei Selmin  und 9 mal bei Miriam zu Gast. Da ich im Laufe des Jahres merkte, dass ich dazu neige, Dinge zu nähen nur des Nähens wegen, bin ich bei Miriam ausgestiegen. Ich brauchte z. B. keinen Badeanzug und mit Unterwäsche bin ich gut ausgestattet. Gerne hätte ich mehr bei Julia ( ju-made) und ihren neuen alten Lieblingsstücken verlinkt, aber….

Vieles hat es nicht auf den Blog geschafft. Da wären zu nennen Shirts (Ottobre) für die eine Tochter, ein Hoodie (Lynn-Pattydoo) für die andere Tochter, ein Kleid (Burda) für die Freundin, ein Sweat-Shirt (Amy-Pattydoo) für mich und viele Taschen und Utensilos (eigene Schnitte) aus Kaffeesäcken. Und schließlich entstanden aus Resten Loops.

Nachdem ich die ersten beiden Einkaufstaschen aus Kaffeesäcken genäht hatte, bekam ich Aufträge. Ich weiß nicht wie viele Taschen und Utensilos ich nähte, sie gingen weg wie warme Semmeln. Dabei konnte ich viele Baumwollstoffe aus meinem schier unendlichen Fundus verarbeiten. 

Fundus und Stoffkauf: Einerseits verarbeitete ich viele Meter Stoff aus meinem Fundus. Das Lager ist aber immer noch gut gefüllt. Andererseits kaufte ich viel Stoff, war jedoch diszipliniert genug, nur projektbezogen zu kaufen. Jetzt warten noch ein paar Projekte auf ihre Fertigstellung.

Shopping: Ich kaufte 2 Jeans in 2017 und eine Dirndlcorsage. Mehr nicht. 

Ausblick

Ich möchte weiterhin bloggen. Es macht mir Spaß. Projekte habe ich genug. Ich werde nicht so viel für mich nähen, denn mein Kleiderschrank ist recht gut gefüllt. Aber das eine oder andere Shirt und auf jeden Fall eine Jeans werden entstehen. Da ich meist recht spontan bin, werden mir im Laufe des Jahres bestimmt weitere schöne Projekte unter die Nadel kommen.

Ich freue mich auf die nächsten Wochen mit Terminen außerhalb meines Nähzimmers: Als erstes steht eine Woche Skifahren in Österreich auf dem Plan, so ganz ohne Nähmaschine! Dann werde ich in die Heide fahren zu ‘Lüneburg näht’.
Auf den Workshop in Handlettering bei Melanie Robinet von Süßholzdesign bin ich sehr gespannt. Die ersten Übungen zu Hause waren nicht besonders hübsch.
Im März fahre ich nochmal in die Lüneburger Heide. Bei Peggy Morgenstern möchte ich endlich lernen, wie man Schnitte richtig konstruiert und anpasst.

Ihr seht, es wird hier weitergehen. Ich freue mich weiterhin auf eure Besuche und Kommentare. Und ich freue mich darauf einige von euch im wirklichen Leben kennen zu lernen!

Seid herzlich gegrüßt!
Marion

12 Colours of Handmade Fashion: Der Dezember ist schwarz

12 Colours of Handmade Fashion: Der Dezember ist schwarz

Zum 12. und damit zum letzten Mal heißt es 12 Colours of Handmade Fashion. 
Zum Abschied von dieser schönen Link-Party hat Selmin von Tweed and Greet schwarz ausgerufen. Ich zeige euch heute ein weiteres Lieblingskleid, das ich schon im Sommer 2016 nähte.

Burda Style

Dazu eine kleine Geschichte: 
Als meine Mädels, für die ich beinahe die gesamte Oberbekleidung nähte, selbst Genähtes uncool fanden, ließ mein Nähfieber deutlich nach. Es entstanden in mehreren Jahren nur noch wenige Stücke. Im letzten Jahr jedoch, ich verbrachte eine Woche Urlaub zu Hause, nähte ich lang gewünschte Gardinen für eine meiner Töchter. Aus den Reststücken entstanden noch Kissenbezüge und Taschen. Und als das im Internet gekaufte Kleid nicht besonders gut passte, ging ich los, schickte das Kleid zurück, kaufte Stoff und Schnitt und fuhr breit grinsend wieder nach Hause. Das Fieber stieg unaufhaltsam in die Höhe.
Das Kleid wäre schnell genäht gewesen, hätte mich meine Nähmaschine nicht verlassen. Ich lieh mir zunächst die Maschine meiner Freundin aus, sodass das Kleid fertig werden konnte. Ein wenig Recherche ergab, dass die Reparatur teuer werden würde… Im Herbst kaufte ich ein neues Schätzchen. Und seither vergingen nur wenige Tage, an denen ich nicht an der Nähmaschine saß.

Burda Style

Das Kleid entstand nach dem Burda-Schnitt 7031 und ist eine Mischung aus den Modellen. Ich mag die Ärmelform so sehr gerne. Den Reißverschluss in der hinteren Mitte ließ ich weg. Die Naht ist so weit geschlossen, dass ich mit dem Kopf bequem hindurch komme. Als Verschluss im Nacken dienen eine kleine Schlaufe und ein Knopf.

Burda Style

Ich liebe das Kleid sehr. Es passt zu vielen Gelegenheiten, je nachdem welche Jacke oder Schuhe ich dazu kombiniere. Der Romanitjersey ist herrlich angenehm zu tragen.

Burda Style 7031

Nun ist auch mein Dezemberbeitrag noch in diesem Jahr fertig geworden. Es haperte mal wieder an den Fotos. Zu diesem Thema muss ich mir etwas ausdenken….
Ich möchte mich bei dir, liebe Selmin sehr herzlich für diese wunderschöne Link-Party bedanken. Es hat mir riesigen Spaß gemacht, mir jeden Monat aufs Neue bunte Gedanken zu machen.

Und euch allen, ihr lieben LeserInnen, Stoffverliebte und Nähverrückte wünsche ich einen guten Rutsch und alles Liebe und Gute im neuen Jahr 2018. Bleibt gesund!

Liebe Grüße 
Marion 

 

Stoff: Romanitjersey von Der Stoff
Schnitt: Burda Style 7031