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Schlagwort: machen statt kaufen

12 Colours of Handmade Fashion: Der Juni ist blau

12 Colours of Handmade Fashion: Der Juni ist blau

Blau, blau, blau sind ganz viele meiner Kleider, weil Blau meine Lieblingsfarbe ist!
Blau – oh, wie habe ich mich gefreut!
Aber Selmin, hast du nicht schon genug blaue Sachen im Schrank?  😉

Ottobre und Stoff

Als ich mir im zeitigen Frühjahr die Ottobre Woman 2/2017 kaufte, fielen mir beim ersten Ansehen die Bluse Off Shoulder und die Shorts Summer Safari ins Auge. Für die Bluse wusste ich sofort, welchen Stoff ich aus meinem Fundus würde vernähen wollen. Ein weißer Voile mit zarten blauen Blättern schien mir die richtige Wahl. Die Stoffsuche für die Shorts dauerte etwas länger. Schließlich wurde ich in der Refashionkiste fündig: ein Kleid, das ausreichend Material zur Verfügung hat. Auch Knöpfe und Reißverschluss befanden sich in meinen Schubladen. Das gefiel mir so richtig gut…

die Bluse

Zunächst nähte ich die Bluse. Das lief recht gut. Anders als in der Anleitung nähte ich für die Gummibänder Tunnels zum Einziehen. Das finde ich schöner, weil einfacher, denn ich weiß vorher, wie weit das Gummiband am Ende sein wird. Ich konnte das Gummiband in der Schulter so auf Maß ziehen, bis es mir gefiel. Ich wollte nämlich keine Off Shoulder. Das Gummiband in der Taille ließ ich weg. 

Dann folgte die Hose. Auch dieser Schnitt ließ sich prima bearbeiten. Vorne waren zwei Abnäher, Eingrifftaschen und ein richtiger Hosenschlitz zu nähen. Der rückwärtige Bund ist mit Gummizug gefertigt. Das ist sehr praktisch, denn ein solcher Bund passt sich körpernah an und steht nie ab. Die Gesäßtaschen habe ich von dem Kleid abgetrennt und etwas verkleinert wieder auf die Hose genäht. Die Hosenbeine habe ich um 8 cm verlängert.

Anprobe: Alles passt. Aber ich fühle mich in meinem Sommeroutfit nicht wirklich wohl. Die Bluse ist mir doch zu verspielt und die Hose könnte noch etwas länger sein…
Ist euch das auch schon passiert, dass ihr bei der Anprobe feststellt, dass das jetzt nicht euer Outfit ist?
Na mal sehen, ob wir uns noch anfreunden. Das kommende Projekt werde ich gründlicher überdenken; kann ich das überhaupt. Ich arbeite so oft spontan….

Trotzdem gehe ich mit diesem Outfit zu Tweed & Greet und zu Brülläffchen, denn eine Shorts fehlte mir noch in meiner Minigarderobe.

Euch wünsche ich viel Spaß am heutigen blauen Dienstag!

 

Liebe Grüße
Marion

 

Schnitte: Ottobre design woman, 2/2017
Stoffe: aus meinem Fundus (mehr weiß ich nicht) und aus meiner Refashionkiste

verlinkt bei: Handmade on Tuesday

Machen statt kaufen: Ringelhose für die Tochter

Machen statt kaufen: Ringelhose für die Tochter

Ein Umzugskarton voller Jerseys. Habt Ihr eine ungefähre Vorstellung davon, wie viele Meter Stoff das sind?
Ich habe weder nachgezählt noch nachgemessen. Jedes Mal, wenn ich in die Kiste schaue, bin ich wieder aufs Neue überrascht.
Machen statt kaufen steht immer noch ganz weit oben auf meiner to-sew-Liste 2017.
Jetzt habe ich einen rot-weiß gestreiften Nicki herausgezogen: „Oh Mama, was machst du aus dem Nicki? Nähst du mir eine Hose? Bitte!“

Meine Tochter liebt gemütliche Hosen sehr und trägt sie zu Hause zu gerne. Da ihre letzte Hose nur noch ein Fall für den Altkleidersack war, konnte ich ihr den Wunsch nicht abschlagen.
Wir entschieden uns für den Schnitt aus der Ottobre 2/2017 in Größe 36.
Der Schnitt passt perfekt. Ich habe keine Änderungen vorgenommen.
Beim Zuschneiden und nachher beim Stecken habe ich genau darauf geachtet, dass die Streifen perfekt aufeinander stoßen. Das hat etwas gedauert, aber die Mühe hat sich gelohnt – auch wenn es auf dem Foto nicht danach aussieht.

Ringelhose mit Tasche

Dass die Hose Taschen hat, gefällt meiner Tochter besonders gut. Und mir gefällt die Form des Eingriffs besonders gut.

Fazit: Die Tochter freut sich über eine neue gemütliche Hose. Die Mama freut sich, dass sich die Tochter freut, und dass wieder ein Stück Stoff mehr vernäht wurde. 😀

Liebe Grüße
Marion

MACHEN STATT KAUFEN

MACHEN STATT KAUFEN

Das ist das Motto von ANTJE. Sie hat sich so tolle Kleider aus ihrem Stoffvorat genäht.
Das ist auch mein DIY-Motto – nicht nur für 2017.
Als ich vor ca. anderthalb Jahren umzog, wurde mir erst bewusst wieviel Krempel ich habe.
Nie wieder will ich so viel Zeug besitzen, schwor ich mir.
Kennt ihr das?
Ich habe verschenkt, verkauft und weggeschmissen. Ich war gut im Flow. Aber Stoff, Kurzwaren und andere textile Produkte haben mich ausgebremst. Alles ist in Kisten gewandert, die zunächst auf dem Dachboden unterkamen. An ein neues Nähzimmer war derzeit nicht zu denken…
Was ein Jahr auf dem Dachboden oder im Keller steht kann ja eigentlich weg. Heißt es. Eigentlich….
Bei Stoff & Co. sieht das aber gaaaanz anders aus.

Da habe ich doch in der Kurzwarenkiste jede Menge Reißverschlüsse gefunden. Wofür habe ich die denn mal gekauft? Und warum sooo viele?

Zu Weihnachten schon habe ich kleine Taschen genäht. Sie dienten gleichzeitig als Geschenkverpackung. Meine Töchter haben sich gefreut.

Jetzt habe ich wieder Taschen genäht und die Größe den Reißverschlüssen angepasst. Das ganze Material kommt aus meinem Fundus. Ich habe NIX gekauft!

Ich kaufe nur noch projektbezogen. Hoffentlich 😉

Liebe Grüße
Marion